Meine neuer Küchen-Ferrari

Küchen-Ferrari?!

Ja, denn meine neue Küchenmaschine ist mit Abstand das teuerste Gerät, das man in unserer Küche findet! Da können weder der Kühlschrank noch Herd und Ofen mithalten…

Ich bin nun stolze Besitzerin einer Bosch MaxxiMUM MUMX15TLDE.

Vor der Anschaffung standen einige Fragen im Raum:
– Tut es nicht auch ein einfaches Handrührgerät?
– So viel Geld für eine Küchenmaschine ausgeben?
– Ist es das wert?

Nach ausgiebigem Testen in den letzten Wochen habe ich mein Handrührgerät in die hinterste Ecke der Schranks verfrachtet!

Ich koche nicht regelmäßig, backe aber umso lieber. Deshalb ist für mich die „kleine“ Variante der MaxxiMUM mit Knethaken, Flexi-Rührbesen und Schlagbesen ausreichend. Außerdem ist noch ein Deckel mit Einfüllhilfe (eine Art Trichter) im Lieferumfang enthalten.

Es gibt noch weitere Varianten, bei denen die Maschine die gleiche ist, es aber mehr Zubehör gibt:
– Mixeraufsatz (MUMXL20G/MUMXL20C)
– die mit Durchlaufschnitzler und Reiben (MUMX25CLDE/MUMX25GLDE)

Die „fortschrittlichste“ Variante MUMX30GXDE ist sogar so innovativ, sie hat eine SensorControl Automatikfunktion für das Schlagen von Sahne und Eischnee. Diese Funktion finde ich persönlich aber übertrieben, da ich geübt genug bin beides auch ohne „technische Überwachung“ hinzubekommen…

Die Maschine ist vom Werk her so eingestellt, dass sich mit dem Schlagbesen auch wenige Eiweiss problemlos zu Eischnee verarbeiten lassen. Während man mit einem Handrührgerät manchmal ewig braucht und sich einen Wolf rührt, schmeißt man einfach alles in die Rührschüssel und lässt die Maschine machen.
Und während man darauf wartet, dass der Eischnee fertig wird, hat man beide Hände frei und kann nebenbei die Küche wieder auf Vordermann bringen. 🙂

Sollte der Schlagbesen irgendwann mal nicht mehr perfekt aufschlagen, gibt es ein Werkzeug um ihn nachzujustieren. Hiermit habe ich mich aber nicht genauer beschäftig, weil die Werkseinstellung sehr gut abgestimmt war.

Durch das angepriesene „3D PlanetaryMixing“ werden wirklich alle Zutaten perfekt untergemischt. Meine anfänglichen Bedenken, dass Flüssigkeiten oder Teig oben aus der Rührschüssel rausschwappen könnten, haben sich nicht bestätigt. Auch ohne den Deckel gab es keine große Sauerei.
Nur einmal habe ich die Küche eingesaut, nämlich als ich versucht habe bei höchster Geschwindigkeit Milch durch den Trichter in die Rührschüssel zu schütten. Anfängerfehler…

Was leider etwas zu wünschen übrig lässt, ist die Bedienungsanleitung. Für den Preis der Maschine hätte ich schon etwas mehr erwartet als ein paar bebilderte Seiten, die man für den Aufbau eines Billig-Bücherregals erwarten würde, aber nicht bei einer Küchenmaschine, die mehrere hundert Euro kostet! Es bleiben einige Fragen offen und man muss einfach ausprobieren.

So war ich am Anfang viel zu zimperlich was das Reinstecken und Rausziehen der Rührstäbe anging. Mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt einfach ein bisschen mehr Kraft aufzuwenden. Angst etwas kaputt zu machen habe ich mittlerweile nicht mehr.

Die Maschine ist relativ schwer, hat aber dadurch und dank der Saugnapfe einen sehr guten Stand. Sie steht sicher und wandert auch bei höchster Geschwindigkeit nicht über die Arbeitplatte.

Die Geschwindigkeit ist in 7 Stufen regelbar durch ein Rad an der rechten Seite des Rührarms. Den Rührarm löst man ganz einfach durch das Drücken der großen Taste links neben dem Rührarm.

Die Rührschüssel hat mit einem Volumen von 5,4l ein riesiges Fassungsvermögen, eignet sich aber auch für kleinere Teigmengen. Durch einfaches Einrasten hält sie super in der Halterung und steht sicher.

Es gibt diverses Zubehör für die MaxxiMUM, das – genau wie Maschine selbst – nicht unbedingt preiswert ist. So kostet eine zusätzliche Rührschüssel mal eben rund € 80,00.

Im Endeffekt muss jeder selbst wissen, ob er für eine Küchenmaschine so viel Geld ausgeben möchte. Andere Geräte von Kitchenaid oder Kenwood sind auch nicht wesentlich preiswerter.

Ich persönlich bin froh, mich für die MaxxiMUM entschieden zu haben. Man muss sich ja auch mal ein bisschen Luxus gönnen.

Und mein Mann ist froh, dass die Küche nicht mehr aussieht wie ein Schlachtfeld, wenn ich mit Backen fertig bin. 😉

PS: BILDER FOLGEN!!!

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