Und dann ist der Krach vorbei…

Zum letzten Mal bellt der Hund.
Zum letzten Mal werden die Knochenadler-Fahnen hochgezogen.
Zum letzten Mal stürmt die Band auf die Bühne.

Die Toten Hosen. Düsseldorf. Tourfinale. Die Luft brennt.

Gänsehaut pur, spätestens als mehr als 47.000 Menschen in der Esprit Arena voller Inbrunst „Altes Fieber“ mitgröhlen. Noch mehr als bei „Tage wie diese“, das – trotz einem gewissen Nervfaktor – selten so gut gepasst hat wie an diesem Abend.
Fast genauso viele Menschen, die Lieder gegen die Düsseldorfer Lieblingsstadt Köln singen. (Ohne hätte was gefehlt.)
Aber auch wenn nur ein paar Leute vor der Bühne singen, geht in Düsseldorf was. Nämlich wenn die Hosen auch mal auf Zuruf des Publikums einen alten Song spielen.
„Verschwende deine Zeit“, „Reisefieber“, „Achterbahn“, „Modestadt Düsseldorf“ und „Helden und Diebe“ – im Verlauf der Tour alle mal gehört, aber alle zusammen an einem Abend, das ist dann doch was anderes. 🙂

Als dann zum letzten Mal auf dieser Tour „You’ll never walk alone“ verklingt, stehen wir da, blicken auf die letzten anderthalb Jahre zurück..

War es das jetzt? Nein. Die Toten Hosen kommen noch ein letztes Mal auf die Bühne und spielen „Halbstark“ und „Wort zum Sonntag“. Ein passenderen Text hätten sie als letzten Song wirklich nicht wählen können.

Um uns herum liegt man sich in den Armen, ein paar Tränchen werden verdrückt…
Was bleibt, sind viele tolle Erinnerungen und der Gedanke „Nach der Tour ist vor der Tour“!

Mehr als dreißig Konzerte der „Krach der Republik“-Tour 2012/2013 haben wir besucht.
Gefühlte hundert Male wurden wir gefragt, ob das denn nicht jedes Mal das Gleiche ist, und jedes Mal haben wir geantwortet „Nein!“.
Wir haben unsere Familien oft wochenlang nicht gesehen. Trotzdem waren sie uns niemals böse, haben uns immer unterstützt und haben vorallem auch einige Konzert mit uns gemeinsam besucht und gefeiert!
Wir haben unsere Freunde und die Arbeit vernachlässigt.
Wir haben alte Freunde getroffen und neue kennengelernt.
Wir haben Lieblingsstädte besucht und Städte, in die wir uns ohne Tour vielleicht nie verirrt hätten.
Wir hatten unfassbare Abende.
Wir haben viel Spaß gehabt – und manchen Kater am nächsten Morgen.

Wir haben keinen einzigen Moment bereut!

So wie es aussieht, haben wir jetzt wohl zwei Jahre Zeit alles das nachzuholen, was wir in den letzten anderhalb Jahren versäumt haben. Familie, Freunde, Leber und Sparschwein werden es uns danken!

Bevor es aber soweit ist, heißt es aber am Wochenende noch „Willkommen in Deutschland“ mit den Toten Hosen und dem Sinfonieorchester der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und wir sind gespannt, was uns dabei erwartet…

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