Coke Sound up: Good Charlotte im Amphitheater Gelsenkirchen

Nachdem ich bei der Coke Sound up-Tour ja bereits Anfang Juni Sunrise Avenue im Kölner Mediapark gesehen hatte, habe ich mein Glück auch nochmal für Free Tickets für Good Charlotte versucht.

Das Glück war mir hold und so haben wir uns gestern auf den Weg zum Amphitheater nach Gelsenkirchen gemacht. Zwischendurch hatten wir allerdings mal die Befürchtung, dass wir gar nicht ankommen würden, denn es regnete – nein, es schüttet so dermaßen aus Eimern – dass unsere Scheibenwischer völlig überfordert waren und ein Vorankommen auf der Autobahn nahezu unmöglich war. So sind wir nichtmal 20 Minuten hinter Köln rund eine Viertelstunde auf einem Autobahnparkplatz stehen geblieben, bis wir wieder einigermaßen weiterfahren konnten…

Wie auch in Köln war die Band One Night Only wieder Vorband.

Als besonderes Highlight hatte man sich überlegt Good Charlotte mit einer kleinen Yacht zur Bühne zu bringen, denn dahinter fließt gleich der Rhein-Herne-Kanal.

Die Mühe hätte man sich allerdings auch sparen können, denn wegen der Regens hielt sich die Band unter Deck auf und trotz mehrmaligem Hin-und-her-Fahren bekam man auch auf den beiden Leinwänden nicht wirklich viel zu sehen.

Als Good Charlotte dann endlich loslegten, merkte man deutliche Unterschiede im Vergleich zum Auftritt von Sunrise Avenue in Köln. Nicht nur, dass die Musik härter zur Sache ging und das Wetter richtig mies (ziemlich nass, aber zum Glück nicht kalt) war. Die Stimmung war auch deutlich besser als in Köln! Das lag vermutlich daran, dass gestern wohl wirklich nur Leute da waren, die wegen der Band gekommen waren. Die üblichen „Es gibt was umsonst“-Gewinner waren wohl wegen des Mistwetters daheim geblieben! So war das Amphitheater dann aber leider auch gefühlt nicht mal halb voll.

Good Charlotte lieferten eine gute, etwa einstündige Show ab, haben mich aber jetzt nicht übermäßig vom Hocker gerissen…

Frontman Joel Madden wirkte betrunken. Scheinbar hatte er auch nicht wirklich Spaß auf der Bühne: als beim letzten Song „Lifestyle of the rich and the famous“ zwei riesengroße Coca Cola-Bälle ins Publikum geworfen und hin und her gekickt wurden, brach er mitten im Song ab. Er forderte das Publikum auf die „f***ing pink balls“ auf die Bühne zu werfen und warf sie dann eigenhändig in den Kanal. Spaßbremse… 😉

Zugabe gab es leider auch keine, aber was hätte nach „Lifestyle of the rich and the famous“ auch noch kommen sollen?!

Nach der Show gab es am Ausgang noch die obligatorische Gratis-Coke und so saßen wir – völlig durchnässt – um 23:06 Uhr schon wieder im Auto auf dem Heimweg.

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7 Antworten zu Coke Sound up: Good Charlotte im Amphitheater Gelsenkirchen

  1. Die Beschreibung passt wie die Faust aufs Auge… Spaß hatte man bei der Aktion trotzdem 😉

  2. Cath Ihrs schreibt:

    also tschuldige…. „Frontman Joel Madden wirkte betrunken“ ?! Bist du vorher schon mal auf einem Good Charlotte Konzert gewesen?

  3. eifelmini schreibt:

    Nein. Keine Ahnung, ob er sonst voller ist. 🙂

  4. Steff schreibt:

    Joel Madden war einfach nur angepisst dass sie vor so wenig Leuten bei diesem Mistwetter spielen mussten. Mir hat es aber trotzdem gefallen und Spaß gemacht, denn kalt war es ja nicht 🙂

  5. eifelmini schreibt:

    An seiner Stelle wäre ich auch angepisst gewesen. 😉 Aber nüchtern war er trotzdem nicht. *g*

  6. Ich war auch dabei und habe die ganze Show genossen, gerade weil es so wenig Leute waren, mir ist es herzlich egal was Good Charlotte dazu sagt ;P

    Viel besser war hinterher aber noch die Kostenlose Cola Ausgabe samt Gutscheine, ich habe mir noch am selben Abend 8 Kostenlose Pommes bei Burger King geholt ! 😉

  7. Jani aus Münster schreibt:

    Genau so war es*g
    Good Charlotte wirkten ein bisschen unbegeistert, viel zu wenig Leute (noch nie soviel Platz auf ’nem Konzert gehabt), aber cool war’s dennoch, auch im Regen 🙂 One Night Only waren aber auch super.

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