Die eBooks und ich…

Lange, lange hat es nicht funktioniert mit uns. 

Auch wenn der Gedanke toll ist, hunderte Bücher mit sich rumtragen zu können ohne schwer schleppen zu müssen, hat es lange gedauert, bis ich mich damit angefreundet habe, Bücher digital zu lesen.

Näher gekommen sind wir uns dann zwangsweise.

Als wir um Ostern herum aus Köln raus auf’s Land gezogen sind, befanden sich meine Bücher bereits einige Wochen in roten Fleischerkisten und warteten darauf in den Regalen unserer neuen Wohnng Einzug zu halten. Dass es viele Kisten (und Umzugskartons) waren, brauche ich wahrscheinlich nicht zu erwähnen…

Zwar hatte ich mir ein paar ungelesene Bücher zur Seite gelegt, um nicht verzweifelt in den Kisten nach dem richtigen Buch suchen zu müssen, aber irgendwann war dieses Kontingent ausgelesen.

Mittlerweile befanden sich die Kisten im Keller unserer neuen Wohnung und ich wartete darauf, dass ich endlich damit beginnen konnte die Bücherregale einzuräumen.

In dieser Zeit habe ich dann tatsächlich angefangen eBooks zu lesen!

Anfangs hatte ich zwar noch arge Probleme auf einer halbstündigen Busfahrt zu lesen – ohne dass mir nach 10 Minuten Hin-und-her-Schaukeln schlecht wurde, was bei „richtigen“ Büchern nie ein Problem war. Aber mit der Zeit habe ich mich auch daran gewöhnt. ☺️

Seitdem nutze ich mein iPad mini regelmäßig zum Lesen und habe auch ein paar Monate Kindle unlimited ausprobiert (hierzu an anderer Stelle mehr).

Und ich habe tatsächlich weniger „richtige“ Bücher gekauft – auch wenn ich nicht glaube, dass das meinem Mann aufgefallen ist. 😉 

Buchreihen, wie die Krimis von Nele Neuhaus oder von Gisa Pauly, die alle als Taschenbücher in meinen Bücherregalen stehen, werde ich mir auch weiterhin als Druckausgaben kaufen. Aber ich habe tatsächlich auch schon eBook-Serien, wie z.B. die Liebe nach Drehschluss-Reihe von Michaela Grünig, für mich entdeckt.

Mittlerweile überlege ich sogar mir einen normalen eBook-Reader zuzulegen, damit ich nicht immer mein iPad mini mitschleppen muss. Das liegt nämlich auf die Dauer recht schwer in der Hand.

Jetzt stellt sich die Frage welcher Reader und welches eBook-Format. Da muss ich mich erstmal genauer beschäftigen – und auf gute Angebote in der Vorweihnachtszeit spekulieren…

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Frankfurter Buchmesse 2015 -Samstag

Der erste Publikumstag und es ist voll.

Zwischen Cosplayern in ihren aufwendigen Kostümen und dem normalen Buchmessebesuchern bahne ich mir den Weg zum Blogger Meet & Eat bei Droemer Knauer. Der Stand platzt aus allen Nähten. Es gibt Fingerfood *die Schokomuffins waren ein Traum*, diverse Autoren sind für Gespräche am Stand und signieren fleißig ihre Bücher. Praktischweise gab es hier Karten mit Bildern, der anwesenden Autoren, sodass man direkt weiß vor wem man so steht. Namen und Buchtitel kann ich mir ja gut merken, aber oftmals fehlt mir ein Gesicht dazu…

Weil mich eine Freundin um ein Foto von Daniela Katzenberger gebeten hatte, habe ich mich dann auf den Weg zu ihrer Signierstunde gemacht. Hatte ich gedacht, dass bei Droemer Knauer schon viel los gewesen war, so würde ich eines besseren belehrt. In Mitten von Halle 3.1 ging plötzlich gar nichts mehr, weil aus allen Himmelsrichtungen Kamerateams, Fans und Menschen, die einfach mal gucke wollten, heranströmten. Katze und Cordalis bringen Messe-Verkehr zum Erliegen… Es hat ewig gedauert, bis ich fliehen konnte, aber immerhin kamen sie so nah an mir vorbeigelaufen, dass ich tatsächlich ein schlechtes Bild schießen konnte.  😁

  

Von dort aus habe ich mich dann aufgemacht zum Lovelybooks Blogger- und Lesertreffen. Der Bereich vor der Bühne war bereits vor Beginn überfüllt und vor dem Azubibistro stand schon reihenweise Menschen, die darauf warteten ein Goodie-Bag abzugreifen. An ein Durchkommen war auf dem Gang bald gar nicht mehr zu denken.

Es wurden leckere Miniguglhupfe in diversen Farben und Geschmacksrichtungen sowie ein Fruchtsmoothie gereicht, wasaber völlig in den Hintergrund geriet, als die Ausgabe der Goodie-Bags begann. Trotz des Hinweises, dass die Taschen in mehreren Etappen im Verlauf des Treffens verteilt würden, drängten alle gleichzeitig zur Ausgabe. Es ging weder vor noch zurück – und ich stand mittendrin. 

Ich bin ja von diversen Konzertbesuchen einiges gewohnt, aber jedes Rockkonzert wirkt im Vergleich zu diesen Gedränge wie ein Kindergeburtstag. Es ist doch immer wieder faszinierend, wie sich manche Menschen – jeglichen Alters – verhalten, wenn es etwas umsonst gibt und wenn sie Angst haben, dass man nichts mehr abkriegt… Ich hoffe, es gab keine Verletzten.

Es war so heiß und eng, dass ich einfach nur weg wollte – wenn ich denn durchgekommen wäre… Dann hatte ich Glück und eine der Goodie-Bags, die nach hinten durchgereicht wurden, landete quasi auf meinem Kopf. 😉 Mit der Tasche im Arm machten mir die Leute um mich rum dann doch Platz um wieder nach hinten zu kommen. Klar, so kamen sie ja weiter nach vorne und ich war keine Konkurrenz mehr…

Weiter hinten wurde durchgeatmet, Bücher getauscht und ein paar Bekanntschaften geknüpft. Leider habe ich die Gelegenheit nicht nutzen können die anwesenden AutorInnen, die durch Luftballons mit ihren Namen gut  zu erkennen waren, zu interviewen. Ich war darauf nicht vernünftig vorbereitet und wollte dann auch nicht hingehen und fragen Hey, wer bist du und was hast du geschrieben?. 😉

Eigentlich wollte ich am späten Nachmittag noch ein paar Buchvorstellungen und Signierstunden besuchen. Aufgrund der Menschenmassen habe ich mich dann aber doch für einen Kaffee im Skyline Plaza gegenüber der Messe entschieden.

So endete die Frankfurter Buchmesse 2015 für mich früher als erwartet, aber mit vielen Impressionen und neuen Bekanntschaften…

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Frankfurter Buchmesse 2015 – Freitag

Am Freitag habe ich es ruhig angehen lassen. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel, bin ich erst gegen Mittag los zur Messe. Keine Lesungen oder Signierstunden, zu denen ich wollte, einfach nur gemütlich durch die Hallen laufen, die mittlerweile etwas voller waren als am Donnerstag, weil diverse Schulklassen unterwegs waren.

Einige AutorInnen war in den Hallen unterwegs, z.B. Ulrich Wickert die Halle durch einen Seitenringang und blieb erstmal stehen um sein riesiges Bild abzufotografieren.
 

Wenig später passierte ich Jussi Adler-Olson, der werbewirksam vor einem Plakat mit seinem Konterfei stand und ein bisschen so wirkt, als hoffe er, dass die Leute dann bemerken wer er ist.

  

Die lustigste Begegnung hatte ich wohl mit Enie van de Meiklokjes. *Hach, waren das noch Zeiten als sie früher Bravo TV moderiert hat. Okay, ich werde alt…* Sie war so nett den Katalog von Edition Michael Fischer zu signieren und lies bereitwillig Fotos machen. Als ich sie fotografiert habe, meinte sie, ob ich denn nicht mit auf’s Foto wolle. Ich kann kein Selfie, die sehen immer doof aus. Also schnappte sie dich kurzerhand mein Handy und machte das Foto selbst…

  

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Frankfurter Buchmesse 2015 – Donnerstag

Mein erster Buchmesse-Tag stand unter dem Zeichen „Promis als Autoren“.

Nachdem ich erstmal den Pressebereich an seinem neuen Standort aufgesucht hatte, habe ich mir am Welt-Stand ein Interview mit Thees Uhlmann zu seinem Erstlingswerk „Sophia, der Tod und ich“ angeguckt, den ich bisher nur als Support-Act bei Toten Hosen-Konzerten erlebt hatte. Seine Band Tomte kenne ich nur aus dem Radio und Fernsehen.

Er hat aus dem ersten Kapitel seines Buches vorgelesen, in dem der Protagonist das erste Mal auf den Tod trifft, der ihm kundtut, dass er nur noch drei Minuten zu leben hat.

Der Protagonist? Ja. Er hat keinen Namen. Wie alle anderen im Buch außer Sophia, die Freundin des Protagonisten. In einem zweiten Interview beim Deutschlandfunk habe ich dann auch erfahren warum: weil er seinen Protagonisten nicht mit einem Namen wie z.B. Fabian brandmarken will, weil man bei Namen oft schon ein bestimmtes Bild vor Augen hat.

Auch auf Markennamen hat er gänzlich verzichtet, weil er sich beim Schreiben irgendwann das Ziel gesetzt hat, dass auch ein Nordkoreaner das Buch lesen und auf Anhieb verstehen können soll. Coole Idee.

Thees hibbelt rum während er das Zwiegespräch zwischen dem Protagonisten und dem Tod vorliest, kann nicht wirklich still stehen, freut sich über jedes Lob der Interviewerinnen und kommt total sympathisch rüber. Auch wenn er Fan vom FC St. Pauli ist. 😉

Sein Buch wandert als erstes auf meiner Wunschliste der Bücher, die ich mir nach der Buchmesse unbedingt kaufen möchte.

Als zweites Wunschlisten-Buch hatte ich mir Charlotte Roches „Mädchen für Alles“ rausgesucht.

Sie hat ein wirklich sympathisches Interview gegeben, in dem sie erzählte, dass sie keine Literaturkritiken liest aus Angst beim nächsten Buch jedem dieser Kritiker gerecht werden zu wollen, und dass sie sich, nachdem Feuchtgebiete damals auf Platz 1 der Spiegelbestsellerliste ging und dort einige Monate blieb, sich wie im Drogenrausch gefühlt hat und immer Angst hatte auf Platz 2 zu fallen. Außerdem betonte sie, dass sie beim Schreiben Ihrer Bücher nüchtern und nicht auf Drogen ist, auch wenn das manch einer meint. Sie hat sich sogar einem Schreibtisch in einem Architektenbüro gemietet um dort vollkonzentriert – ohne Ablenkung durch Internet o.ä. – schreiben zu können.

Im Hotel habe ich dann leider den Fehler gemacht mir die Amazon-Berwertungen zu „Mädchen für alles“  anzuschauen, in denen das Buch leider gar nicht gut wegkommt. Mal schauen, ob das Buch nicht doch von der Wunschliste streiche…

Mir ist an diesem ersten Messetag aufgefallen, dass extrem viel Polizisten auf dem Messegelände unterwegs sind. Gefühlt noch mehr als in den letzten Jahren. An den Eingängen stehen Schilder, dass es jederzeit zu Personenüberprüfungen kommen kann. Fühlt sich irgendwie seltsam an…

Jetzt will ich mal schauen, was Tag 2 so bereithält.

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Unterwegs nach Frankfurt #fbm15

Es ist wieder soweit: Frankfurter Buchmesse! 

Wie in den letzten Jahren, mache ich mich auch heute wieder einmal dorthin auf den Weg um die nächsten zwei bis drei Tage in mitten der Buchbranche, zwischen Büchern, Autoren, Verlagen und anderen Buchverrückten, zu verbringen.

Der Plan für die nächsten Tage: abschalten und viel Neues entdecken.

Ich habe mir ein paar Lesungen und Autorengespräche rausgesucht, die ich mir wohl angucken werde, aber alles ohne Stress.

Mit ein paar Jahren Buchmesseerfahrung weiß ich ja mittlerweile wie der Hase läuft. Der Messebesuch wird von Jahr zu Jahr entspannter. 😉

Ein Blick auf meinen Blog verrät mir, dass ich ihn in den letzten Monaten extrem vernachlässigt habe.

Nicht, dass ich nicht gelesen oder nichts erlebt hätte im letzten Jahr! Im Gegenteil!

Ich habe mich beispielsweise mit e-Books angefreundet, habe Konzerte und Festivals besucht, lustige Sachen erlebt und nette Menschen getroffen, habe die Stadt hinter mir gelassen und bin wieder auf’s Land gezogen.

Jetzt arbeite ich daran, wieder etwas Blogzeit freizuschaufeln. Da sollte die Buchmesse ein guter Startpunkt sein.

Wenn mich nur dieses Fernbus-WLAN nicht im Stich lassen würde…

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Veranstaltungs-Tipp 02.11.14: Bastian Bielendorfer „Mutter ruft an“ – Eltzhof, Porz-Wahn

Buchmesse-Freitag. Agora Stage.

Bastian Bielendorfer stellt sein neues Buch „Mutter ruft an – Mein Anschiss unter dieser Nummer!“ vor. Wenn man so will, in einer „One-Man-Kabarett-Lesung-Buchpräsentation“.

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Meine neuer Küchen-Ferrari

Küchen-Ferrari?!

Ja, denn meine neue Küchenmaschine ist mit Abstand das teuerste Gerät, das man in unserer Küche findet! Da können weder der Kühlschrank noch Herd und Ofen mithalten…

Ich bin nun stolze Besitzerin einer Weiterlesen

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